FriTTo MCP: Was KI-Agenten in der Zeiterfassung leisten
Stellen Sie sich vor, Sie sagen Ihrem KI-Assistenten: „Buche mir 3 Stunden auf das Website-Redesign für heute” – und es passiert einfach. Kein Öffnen der App, kein Suchen des Projekts, kein manuelles Eintragen. FriTTo macht das möglich, denn FriTTo spricht MCP.
Was ist MCP?
MCP steht für Model Context Protocol – ein offener Standard, der es KI-Assistenten ermöglicht, direkt mit externen Diensten zu interagieren. Statt einem Agenten nur Texte zu schicken, kann er über MCP echte Aktionen ausführen: Daten abrufen, Einträge erstellen, Reports exportieren.
Kurz gesagt: MCP ist die Brücke zwischen Ihrem KI-Assistenten und den Tools, die Sie täglich nutzen. Claude, Cursor und andere MCP-fähige Agenten können sich damit direkt mit FriTTo verbinden – als wären sie ein Teammitglied mit Zugang zum System.
FriTTo als MCP-Server
FriTTo betreibt einen eigenen MCP-Server und unterstützt die Verbindung über OAuth – ohne manuelles Konfigurieren oder Token-Verwaltung. Die Einrichtung läuft in drei Schritten:
Schritt 1: MCP-URL in Ihrem KI-Client eintragen
Fügen Sie in Ihrem KI-Client eine neue MCP-Verbindung hinzu und tragen Sie folgende URL ein:
https://mcp.steinpilz-fritto.de/mcp

Schritt 2: Mit FriTTo-Konto anmelden
Der Client öffnet automatisch die FriTTo-Anmeldeseite. Melden Sie sich dort mit Ihren FriTTo-Zugangsdaten an.

Schritt 3: Verbindung aktiv
Nach dem Login ist die Verbindung über OAuth autorisiert und sofort einsatzbereit. Der KI-Agent hat nun Zugriff auf Ihre FriTTo-Daten und kann eigenständig damit arbeiten.

Für Clients, die kein OAuth unterstützen, steht alternativ eine Verbindung per PAT (Personal Access Token) zur Verfügung, den Sie in FriTTo über das Profilmenü unter „Persönliche API-Tokens” erstellen können.
Praxisbeispiel: Minijob-Stunden für zwei Monate nachbuchen
Besonders nützlich ist die MCP-Integration dort, wo Genauigkeit und Regelkonformität wichtig sind – zum Beispiel beim Minijob. In Deutschland gelten für Minijobber strenge Grenzen für die monatliche Arbeitszeit. Wer immer an denselben Wochentagen arbeitet, muss trotzdem manuell prüfen, welche Tage auf Feiertage fallen und entsprechend ausgelassen werden müssen.
Mit FriTTo und einem KI-Agenten erledigt sich das in wenigen Nachrichten:


Was hier wie ein einfaches Gespräch wirkt, entspricht im Hintergrund acht einzelnen API-Aufrufen mit automatischer Feiertagsprüfung – Arbeit, die sonst mehrere Minuten manueller Eingabe bedeutet hätte.
Was der Agent alles kann
Nach der Verbindung stehen dem KI-Agenten folgende Aktionen zur Verfügung:
Für alle Nutzer
- Zeiten buchen – inkl. Beschreibung und Task-Link (z.B. Jira-Ticket)
- Eigene Zeiteinträge abrufen und überprüfen
- Eigene Reports anzeigen – gefiltert nach Projekt, Zeitraum oder Status
- Zeiten zur Freigabe einreichen
- Zugewiesene Projekte auflisten
- Prüfen, ob ein Tag noch bearbeitbar ist
- Gebuchte Zeit für einen bestimmten Task-Link abfragen
- Zeiteinträge aktualisieren oder löschen
Für Manager & Admins
- Teamweite Reports abrufen und exportieren – JSON, CSV oder Excel
- Offene Freigabeanträge suchen und filtern
- Zeiteinträge genehmigen oder ablehnen
- Mitarbeitergruppen verwalten
- Benutzer anlegen, bearbeiten, aktivieren oder deaktivieren
- Kostenraten für Benutzer pflegen
Mehr als ein Komfort-Feature
MCP-Integration bedeutet nicht nur „bequemer buchen”. Sie öffnet FriTTo für ganz neue Workflows: Ein Entwickler-Agent kann nach dem Abschluss eines Jira-Tickets automatisch die entsprechende Zeit buchen. Ein Projektmanagement-Agent kann am Monatsende alle Einträge prüfen, zusammenfassen und zur Freigabe einreichen. Die KI wird zum aktiven Teil Ihres Zeiterfassungsprozesses – nicht nur zum Gesprächspartner.
Fazit
Die Verbindung von KI-Agenten und Zeiterfassung über MCP ist einer der ersten echten Alltagsvorteile, die das Model Context Protocol mitbringt. FriTTo ist bereit – der MCP-Server läuft, und die Einrichtung dauert unter fünf Minuten.
