
Wer sieht was? So regeln Sie Zugriffsrechte in Fritto
Nicht jeder im Team muss alles sehen – und das ist gut so. In Fritto geben Sie jedem genau den Zugang, den er für seine Arbeit braucht. Wie das funktioniert und welche Rolle zu wem passt, erfahren Sie hier.
Fünf Rollen für jeden Bereich
Ob Buchhaltung, Projektleitung oder Geschäftsführung – Fritto bildet unterschiedliche Verantwortlichkeiten mit fünf Rollen ab, die aufeinander aufbauen: Jede Rolle baut auf der vorherigen auf – wer mehr Verantwortung trägt, bekommt automatisch mehr Möglichkeiten.
Employee – für alle, die Zeit erfassen
Mitarbeiter sehen und erfassen ihre eigene Arbeitszeit – sonst nichts. Ideal für alle, die einfach nur ihren Arbeitstag dokumentieren möchten, ohne sich um den Rest zu kümmern.
Reviewer – für alle, die ein Team im Blick haben
Alle, die den Überblick über ein Team behalten müssen, profitieren hier besonders: Sie können Zeiten auch für andere eintragen, eingereichte Stundennachweise prüfen und Berichte über das gesamte Team einsehen. So behalten sie den Überblick, ohne selbst alles verwalten zu müssen.
Manager – für alle, die Projekte steuern
Projektmanager und Abteilungsleiter, die den operativen Alltag koordinieren, finden hier alles, was sie brauchen: Stundennachweise genehmigen oder ablehnen, abgeschlossene Zeiträume sperren und den vollen Zugriff auf Projekte, Kunden und Mitarbeitergruppen. Damit bleibt die Kontrolle da, wo sie hingehört.
Department Manager – für alle, die Budgets verantworten
Wer nicht nur ein Team, sondern eine ganze Abteilung führt, trägt oft auch Verantwortung für Kosten und Personal. Zusätzlich zu allen Manager-Funktionen kommen hier der Zugriff auf Mitarbeiterkosten und die Nutzerverwaltung dazu – praktisch für alle, die den Personaleinsatz im Griff behalten müssen.
Administrator – für alle, die das System einrichten
Die Rolle für diejenigen, die Fritto für das gesamte Unternehmen aufsetzen und pflegen. Administratoren verwalten Rollen, passen Einstellungen an und haben Zugriff auf die vollständige Änderungshistorie.
Auf einen Blick: Wer kann was?
| Funktion | Employee | Reviewer | Manager | Dept. Manager | Administrator |
|---|---|---|---|---|---|
| Zeit erfassen | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ |
| Zeit für andere erfassen | – | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ |
| Stundennachweise prüfen | – | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ |
| Stundennachweise genehmigen | – | – | ✓ | ✓ | ✓ |
| Zeiträume sperren | – | – | ✓ | ✓ | ✓ |
| Berichte | – | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ |
| Projekte | – | – | ✓ | ✓ | ✓ |
| Kunden | – | – | ✓ | ✓ | ✓ |
| Mitarbeitergruppen | – | – | ✓ | ✓ | ✓ |
| Mitarbeiterkosten | – | – | – | ✓ | ✓ |
| Nutzerverwaltung | – | – | – | ✓ | ✓ |
| Rollenverwaltung | – | – | – | – | ✓ |
| Unternehmenseinstellungen | – | – | – | – | ✓ |
| Prüfhistorie | – | – | – | – | ✓ |
Eigene Rollen erstellen
Kein Unternehmen ist wie das andere – und manchmal passen die vordefinierten Rollen nicht ganz zum eigenen Alltag. Deshalb lassen sich in Fritto auch eigene Rollen anlegen, zugeschnitten auf genau die Aufgaben, die jemand wirklich übernimmt.
Dabei gilt: Weniger ist oft mehr. Es empfiehlt sich, mit den nötigsten Zugängen zu starten und diese bei Bedarf zu erweitern. Wer Bearbeitungsrechte bekommt, erhält Leserechte automatisch dazu – das spart Aufwand. Und bei sensiblen Informationen wie Mitarbeiterkosten lohnt es sich, den Zugang bewusst einzuschränken.
Beispiel aus der Praxis: HR / People Manager – zuständig für Personalverwaltung und Teamstruktur. Diese Rolle kann Berichte einsehen und Stundennachweise prüfen, um Auslastung und Anwesenheit im Blick zu behalten. Sie hat Zugriff auf die Nutzerverwaltung und Mitarbeitergruppen, aber keinen Zugang zu Projekten, Kunden, Mitarbeiterkosten oder Systemkonfiguration.
| Funktion | HR / People Manager |
|---|---|
| Zeit erfassen | ✓ |
| Zeit für andere erfassen | ✓ |
| Stundennachweise prüfen | ✓ |
| Stundennachweise genehmigen | – |
| Zeiträume sperren | – |
| Berichte | ✓ |
| Projekte | – |
| Kunden | – |
| Mitarbeitergruppen | ✓ |
| Mitarbeiterkosten | – |
| Nutzerverwaltung | ✓ |
| Rollenverwaltung | – |
| Unternehmenseinstellungen | – |
| Prüfhistorie | – |
Fazit
Die vordefinierten Rollen decken die meisten Szenarien ab – aber der eigentliche Vorteil liegt in der Flexibilität: Durch die freie Kombination einzelner Berechtigungen lässt sich in Fritto praktisch jede Rolle abbilden, die im Unternehmen gebraucht wird. Wer Zugang zu bestimmten Daten braucht, bekommt genau das – nicht mehr und nicht weniger.
So passt sich Fritto an die eigene Arbeitsweise an – nicht umgekehrt.