Montag ist Herr Bauer bei einem Logistikbetrieb im Zweischichtsystem, Mittwoch wechselt Frau Keller vom Kundeneinsatz zurück in die eigene Niederlassung, und ein neuer Kollege fängt gleichzeitig bei drei verschiedenen Entleihbetrieben an — jeweils mit eigenem Stundensatz. Für eine Zeitarbeitsfirma ist das kein Ausnahmefall, sondern der ganz normale Dienstag.
Genau an dieser Stelle scheitern viele Zeiterfassungstools. Sie sind für ein Unternehmen mit festen Teams gebaut — nicht für eine Firma, deren Mitarbeiter ständig zwischen Kunden wechseln.
Wenn jeder Kunde eine eigene Abrechnung braucht
Am Ende jedes Monats stellt sich für Disponentinnen und Lohnbuchhaltung dieselbe Frage: Wer war wie lange bei wem im Einsatz — und lässt sich das im Zweifel auch belegen? Das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz verlangt eine saubere Trennung nach Entleihbetrieb, das Arbeitszeitgesetz verlangt einen lückenlosen Nachweis der geleisteten Stunden. Beides gleichzeitig, für jeden einzelnen Mitarbeiter, jeden Monat neu.
In der Praxis heißt das oft: eine Excel-Tabelle pro Kunde, eine Sammeltabelle für die interne Auswertung, und irgendwo dazwischen die Stunden, die versehentlich beim falschen Auftraggeber gelandet sind. Wer das schon einmal vor einer Prüfung geradeziehen musste, weiß, wie viel Zeit dabei verloren geht — Zeit, die eigentlich für neue Aufträge da sein sollte.
Ein Projekt pro Kunde, ein Login pro Mitarbeiter
In Fritto legen Sie für jeden Entleihbetrieb ein eigenes Projekt an und ordnen die eingesetzten Mitarbeiter direkt zu. Trägt jemand seine Stunden ein, landen sie automatisch beim richtigen Kunden — auch dann, wenn dieselbe Person im selben Monat für drei verschiedene Auftraggeber im Einsatz war.
Wer Zugriff auf was bekommt, bestimmen Sie selbst. Eine Disponentin behält die Übersicht über ihre zugewiesenen Mitarbeiter, ganz gleich, bei welchem Kunden diese gerade arbeiten. Der Entleihbetrieb selbst sieht ausschließlich die Stunden, die sein eigenes Projekt betreffen — nichts von den anderen Aufträgen Ihres Unternehmens. Und Ihre Lohnbuchhaltung hat am Monatsende Zugriff auf sämtliche Projekte, fertig sortiert nach Kunde und Kostenstelle.
Für eine Zeitarbeitsfirma ist Zeiterfassung nie nur eine Zahl pro Tag. Es ist die Frage, welchem Kunden diese Stunde gehört — und Fritto beantwortet sie automatisch, statt sie jeden Monat neu zu klären.
Abrechnung, ohne fünf Tabellen zusammenzusuchen
Statt am Monatsende Zahlen aus mehreren Quellen zusammenzutragen, ziehen Sie sich in Fritto einen Report direkt nach Kunde, Mitarbeiter oder Zeitraum. Die Daten stehen live in Excel zur Verfügung — Ihre bestehenden Abrechnungsvorlagen für die einzelnen Entleihbetriebe müssen Sie dafür nicht anfassen.
Geschlossene Abrechnungszeiträume lassen sich zusätzlich sperren. Ist ein Monat einmal abgerechnet, kann niemand mehr versehentlich Stunden nachtragen oder ändern — für Prüfungen und Nachfragen von Kunden ein handfester Vorteil.
Server in Deutschland, Preis nach Anzahl der Mitarbeiter
Ihre Mitarbeiterdaten liegen auf Servern in Frankfurt und werden nach DSGVO verarbeitet — bei einer Branche, in der personenbezogene Daten ohnehin sensibel sind, kein Detail am Rande, sondern eine Grundbedingung.
Beim Preis zahlen Sie nur für aktive Nutzer: der erste Mitarbeiter kostenlos, jeder weitere für 3 € im Monat. Auch bei häufig wechselnder Mitarbeiterzahl bleibt das planbar. Eingerichtet ist ein neues Kundenprojekt in wenigen Minuten — ohne dass Sie dafür extra schulen müssen.
Fritto passt zu Personaldienstleistern, die mehrere Entleihbetriebe gleichzeitig betreuen und am Monatsende eine Abrechnung brauchen, die sich sauber nach Kunde trennen lässt, statt aus einer einzigen großen Tabelle mühsam wieder auseinandergerechnet zu werden.